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Der Knoten ist geplatzt!

Im Abstiegsduell gegen die SC Solingen ging die Drittvertretung der Elberfelder Schachgesellschaft mit zwei Siegpartien von Thomas Hölzer und Ralf Quast früh in Führung. Zwei weitere Siege durch Peter Wiesemann und Thorben Mantler sowie das Remis von Denis Krzysztala sicherten den ersten Mannschaftssieg dieser Saison. Doch noch ist der sichere Hafen nicht erreicht.

Der Knoten ist geplatzt!

1. Bezirksliga: ESG III – SC Solingen 1928 4,5 : 3,5

Endlich ist der Knoten geplatzt: Nach fünf sieglosen Spieltagen hat die Drittvertretung am Wochenende den ersten Saisonsieg eingefahren und damit die Abstiegsränge verlassen. Sowohl im Hinblick auf den Abstiegskampf als auch für das Selbstvertrauen war dieser Erfolg enorm wichtig.

Der Mannschaftskampf gegen den Tabellennachbarn begann bereits sehr vielversprechend, denn Thomas Hölzer erspielte sich an Brett fünf gegen Malkeit die folgende aussichtsreiche Stellung:

Mit 19…Lxc1 20.Txc1 Sxf3+ 21.Kg2 Sxf1+ realisierte Thomas entscheidenden Materialgewinn und zerrupfte zudem die Königsstellung seines Gegenübers, der sich kurz darauf geschlagen gab.

Nahezu zeitgleich konnte auch Ralf Quast am 8. Brett einen Sieg vermelden. Ralf überraschte seinen Gegner Valenti mit der Larsen-Eröffnung (1.b3) und eroberte bereits in der Eröffnung spielentscheidendes Material, sodass der Solinger schon nach 15 Zügen aufgab. Es sollte jedoch nicht die einzige Partie mit einer eher seltenen Eröffnung in diesem Mannschaftskampf sein.

Thomas Falk allerdings wählte am 3. Brett gegen Hammermeister den bewährten Franzosen und konnte die Partie zunächst ausgeglichen gestalten. Ein zu forsches Springermanöver wurde Thomas jedoch zum Verhängnis, da seine Bauernstruktur in der Folge arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Hammermeister nutzte die entstandenen Schwächen gezielt aus und holte den vollen Punkt für seine Farben. Auch Martin Keller kam in seiner Partie an Brett zwei gegen den DWZ-stärksten Gästeakteur Jenusch solide aus der Eröffnung. Im Endspiel entfernte Martin seine Figuren jedoch zu weit vom Königsflügel. Jenusch nutzte die Gelegenheit, um Martins König mit einem ansehnlichen Turmopfer in ein Mattnetz einzuspinnen.

Am Spitzenbrett brachte Thorben Mantler die Gastgeber erneut in Führung, obwohl er von Marcel Sebastian Düxmann in der Eröffnung völlig aus dem Konzept gebracht wurde: Die Anderssen-Eröffnung (1.a3) hatte Thorben zuvor noch nie auf dem Brett gehabt. Ab dem Mittelspiel fühlte er sich wieder wohler und erspielte sich letztlich sogar eine Gewinnstellung, weshalb Düxmann aufgab. Eine wilde Partie mit wechselnden Vorteilen spielte Denis Krzysztala am 6. Brett gegen Martino-Groß. Gerade im Endspiel wurde es unübersichtlich, als Denis mit einem Offizier im Hintertreffen diverse Mattdrohungen aufstellte und schließlich die Figur zurückgewann. Martino-Groß erzwang schließlich ein Dauerschach, sodass die Partie mit dem einzigen Remis in diesem Mannschaftskampf beendet wurde.

Am 7. Brett vermeldete Peter Wiesemann einen Erfolg gegen Spinella und stellte den Spielstand somit auf 4,5:2,5 – der Mannschaftserfolg war den Elberfeldern nun nicht mehr zu nehmen!

Peter fand genau den richtigen Plan und fesselte mit 16…Lh6 den ungedeckten Springer. Nach 17.g3 Dd6 18.Dh2 Sf6 19.f3 Sh5 konnte er bereits die Früchte in Form eines Mehrbauern ernten und die Partie nach weiteren Materialgewinnen siegreich gestalten.

Somit war die Niederlage von Dietmar Kaufmann an Brett vier gegen Lange zu verschmerzen. Auch wenn Dietmar im Endspiel vielleicht ein bisschen zu früh die Flinte ins Korn warf.

Im ESG-Lager hofft man nun, den Rückenwind in die nächste Runde mitzunehmen, die bereits in zwei Wochen ansteht. Im Stadtderby gegen die Reserve des Bahn-Schachclubs gilt es dann erneut, einem direkten Konkurrenten Paroli zu bieten.

[TM]

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