In der zweiten Runde der ersten Bezirksliga empfing die ESG III den BSC Wuppertal II. Auch wenn die Elberfelder in Bestbesetzung antraten, verriet ein Blick auf die Aufstellung, dass die Bahner klar Favorit in der Begegnung waren.
Dennoch fing die Begegnung hoffnungsfroh mit zwei schnellen Remisen an Brett 7 zwischen Ralf Quast und Volker Röder, sowie an Brett 8 zwischen Rüdiger Horn und Joachim Müller an. Kurz danach schloss sich Martin Keller am Spitzenbrett gegen Michael Weis mit einem weiteren Remis an.
Doch dann passierte Kurioses am Brett 6 zwischen Peter Wiesemann und Werner Krick, der nach 16. g3
mit Sh3 nur Material tauschen wollte und sich nichts dabei dachte, als Peter 17. Tc2 zog. Nach einigen Minuten fiel Peter auf, dass sein siebzehnter Zug illegal war, was jedoch auch Werner Krick nicht aufgefallen war. Peter war davon dermaßen irritiert, dass er zwei Züge später die Partie aufgab.
In diesen Irrungen und Wirrungen ging leider das Remis von Viktor Martens gegen Antonios Giannopoulos unter. Leider folgten dann zwei Niederlagen von Denis Krzysztala gegen Stefan Hinrichs und Dietmar Kaufmann gegen Horst Will, und Thomas Falk kämpfte nun als letzter um einen Sieg in einem Springerendspiel an Brett 2 gegen Henry July, dem er in der Saison zuvor mit den schwarzen Figuren unterlag, um den Partiesieg, nachdem es ihm gelang einen Mehrbauer als Freibauer zu bilden.
Nach 44. c5 Kd5, wie gezogen, befindet sich die Stellung jedoch wieder im Ausgleich; Sc3 wäre im Gewinnsinne (+3) gewesen. Im 62. Zug endete dann die Partie ium Remis zum 2,5:5,5 Endstand.
Ende November geht es dann nach Velbert mit hoffentlich mehr Glück.
[thf]