Zum dritten Male trug die Elberfelder Schachgesellschaft 1851 ihren „Elberfelder Winter Schach“ aus, und dieses Mal „spielte“ auch das Wetter mit und überraschte die Teilnehmer am Freitag mit Schneefall, so dass für einige die Rückfahrt am Freitag Abend zur zweiten Prüfung wurde.
Erkältungswelle und Wetterlage hielten die vierunddreißig Teilnehmer nicht davon ab, zum Turnier nach Wuppertal zu kommen, auch wenn einige Schwierigkeiten hatten, am Samstag das Spiellokal zu erreichen, um das DWZ- und Elo-ausgewertete Turnier zu spielen. Unter den Teilnehmern dieses Mal auch unser ehemalgies Vereinsmitglied Merlin Mänken, der sich kürzlich den CM-Titel erspielte. Auch dieses Mal wieder viele Jugendliche im Teilnehmerfeld.

Über fünf Runden mit 90’+30″/Zug Bedenkzeit wurde das Turnier ausgetragen, und in der vierten Runde kam es dann endlich zum Aufeinandertreffen der beide Führenden CM Merlin Mänken (SG Solingen) und Michael Scharfenberg (SK Worringen), aus dem Merlin Mänken, der sich in der ersten Runde sehr schwer gegen Deniz Irtes (Düsseldorfer SK) tat, als Sieger hervorging. Auch in der fünften Runde konnte Merlin Mänken sich gegen den punktgleichen Felix Liesendahl (SG Ennepe-Ruhr Süd) durchsetzen und gewann das Turnier mit beachtlichen 5 Punkten aus 5 Partien.
Auf den zweiten Platz landete Felix Liesendahl (SG Ennepe-Ruhr Süd) mit 4 Punkten dank besserer Zweitfeinwertung vor Muhammed Asadzade (SG Solingen), der sich dank des Punktgewinns in der fünften Runde gegen Pornchai Ertelt (Märkischer Springer Halver-Schalksmühle) noch vor Ewald Fichtner (SG Solingen) und Michael Scharfenberg (SK Worringen) schob.
Der erste Ratingpreis ging an Pornchai Ertelt (Märkischer Springer Halver-Schalksmühle), sowie der zweite Ratingpreis an Varvara Sigacheva (SG Porz).

v.l.n.r: CM Merlin Mänken, Varvara Sigacheva, Felix Liesendahl, Muhammed Asadzade, Pornchai Ertelt
Wir gratulieren CM Merlin Mänken herzlich zum Turniersieg und bedanken uns bei allen Spielern für ihre Teilnahme.
Für das leiblich Wohl am Samstag und Sonntag zwischen den beiden Runden sorgte sich wieder Rüdiger Horn. Für die technische Unterstützung gilt der Dank an Denis Krzysztala sowie Michael Podder.
[thf]