Eine äußerst unglückliche Niederlage in Dormagen führt die erste Mannschaft nach fünf Runden an das Tabellenende der NRW-Liga. Dabei sah es für die ESG ganz gut aus gegen den Tabellennachbarn, der immerhin auch vier FIDE-Meister aufzubieten hatte.
Reiner und Uli vereinbarten an den Spitzenbrettern gegen ihre Rating-höheren Gegner Remis. Außer Torsten, der schlecht aus der Eröffnung gekommen war, standen fast alle noch spielenden Elberfelder besser.
Dem Gewinn kamen nach rund drei Stunden Lahcen, Achim und Michael schon sehr nahe, während Frank und Helge zumindest aussichtsreich standen. Leider wich Michael einem für ihn gewonnenen Bauernendspiel aus, behielt seine Dame auf dem Brett, um sie später bedauerlicherweise einzustellen. Lahcens Vorteil verflüchtigte sich, und Achims Gegner rührte in sehr passiver Stellung so viel Beton an, dass irgendwann kein Durchkommen mehr möglich war.
Aus den drei Partien resultierte daher nur ein magerer Punkt. Frank gewann mit Hilfe seines in Zeitnot geratenen Gegners, der nicht die richtigen Züge fand, aber Torsten konnte seine Stellung nicht mehr halten. Beim Stand von 4:3 kämpfte Helge noch um den ganzen Punkt. Doch sein Turmendspiel mit Mehrbauern führte letztlich nur zum Unentschieden.
Schade
[FN]