In der vorletzten Runde galt es für unsere Jugend gegen Kellerkind Rheydt nochmal zu punkten, um den Klassenerhalt dingfest zu machen. Doch standen die Vorzeichen am Freitag auf den Mannschaftskampf nicht gut, hatte man doch erst vier Spieler zusammen. Zum Glück konnte kurzfristig am Spieltag noch Constantin Hojas gewonnen werden.
Am Spieltag ließen die Gäste aus Rheydt auf sich warten: 15:00 und kein Rheydter im Spielsaal, sondern wegen Unfall auf der A46 in einer Vollsperrung: „Seit 10 Minuten Motor aus, und Navi sagt noch 40 min“, wie Mannschaftsführer Thomas Falk von der Rheydter Kollegin Anja Fowler erfuhr, die dann mit ihrer Mannschaft vollzählig um 15:40 eintraf.
Es dauerte nicht lange, und Nikolozi am Brett 6 traf mit 13 Zügen zum Anschlusstreffer, der wegen der Dreipunktewertung in der Jugend nicht den Ausgleich bedeutet. Nikolozi überspielte seine Gegenüber klar in einer scheinbar symmetrischen Stellung…
… sah Nikolozi mit weiß nach 8. … Lg4 die Zugfolge 9. Sd5, Dd7, 10. Lxf6 Kh8, 11. Dh6 gxf6, 13. Sxf6 De7 und 14. Dxh7#.
Die zwischenzeitlich Führung brachte dann Max am Brett 4.
Nach 25. … g6 sah es in ausgeglichener Stellung mit 26. Df6, Kg8, 27. Dd8+ Kg7, Df6+ Kg8, Df8+ Kg7 erst nach Dauerschach aus, doch es folgte 30. Db6. Im weiteren Verlauf gelang Max der Damentausch und verblieb mit dem entfernten Freibauern, der ihm den Sieg brachte.
Leider wurde die Siegesserie unserer Jugend durch die die Verlustpartie von Jupp unterbrochen, und auch Brett 5 mit Constantin sah es nach anfänglichem Materialgewinn zwischenzeitlich sehr brenzlig aus, doch konnte er seinen König aus der Gefahrenzone heraus manövrieren und erfolgreich zum Mattangriff übergehen.
Den Schlusspunkt setzte dann Viktor an Brett 2, und man überlegte, als man sah, dass es die letzte Partie ist, für wen ein Remis an diesem Brett vorteilhaft wäre. Bei einem Stand von 10:9 musste Rheydt weiterspielen und etwas riskieren. Zum Glück für uns blieb Viktor wachsam, und seine Bauern am Ende der Umwandlung am Damenflügel näher als die des Gegners im Zentrum.
Am Ende hieß es dann glücklich und verdient 13:10 für uns – eine starke Leistung unserer Jugend.
[thf]